Man kann sie nicht umarmen, man kann sie nicht hören. Ihren Atem wird man nicht wahrnehmen und erst recht nicht ihren Herzschlag.
Kleine Abziehbilder in deinem Poesiealbum der Anderswelt. Bilder die sich in deine Netzhaut brennen, Worte die deine Gedanken fesseln. Tamagotchis mit realem Hintergrund, fütter mich, fütter mich mit "Likes". fütter mich mit "Links" fütter mich mit deiner kurzen Aufmerksamkeit.
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Sonntag, 2. Februar 2014
Mittwoch, 19. September 2012
Die Eintagsfliege
"Morgen wird alles besser!", dachte sich die Eintagsfliege während sie gegen Mitternacht um eine Laterne kreiste. Dann würde sie sich endlich ihre größten Träume erfüllen und endlich in Glückseligkeit leben.
Nicht umsonst hatte sie bereits am Morgen ihres Tages schon eine private Rentenversicherung abgeschlossen und sich bereits von oben bis unten von ihrem Hausarzt durchchecken lassen. "Sie sind in bester Verfassung!" hatte dieser gesagt. "Kein Wunder!" sprach die Eintagsfliege, "ich achte sehr auf meine Ernährung, rauche nicht und trinke nicht.!" Frühmorgens hatte sie eigentlich noch ein großes Verlangen danach gehabt etwas wildes zu tun als sie über eine Pfütze Whiskey hinwegschwebte, doch sie wollte nicht zu spät zum Arzttermin erscheinen. "Hätte ich doch.." dachte sie sich allerdings als sie danach, wie es bei diesem Hausarzt anscheinend so üblich ist, mehrere Stunden im Wartezimmer saß. Irgendetwas musste jedenfalls in der Zwischenzeit geschehen sein. War sie reifer geworden? Immerhin wechselte sie ja auch während ihrer gähnend langweiligen Wartezeit mehrmals die Lektüre. Anfangs war es noch mit ein lustiges Bilderbuch über die Raupe Nimmersatt das sie vergnügte, aber sehr bald legte sie es beiseite und hatte plötzlich ein Mickey Mouse Heftchen in der Hand. Mitten in einer Story (Goofy war gerade gegen seine eigene offensichtlich verschlossene Haustür gelaufen) kam der Fliege das alles doch sehr kindisch vor und sie blätterte fortan in der Bravo. Interessiert verfolgte sie die Titelstory welche sich damit befasste dass Bernd das Brot seit geraumer Zeit in Eskapaden verwickelt sei. Die Dramaturgie des Artikels gipfelte schliesslich in der Vermutung, Paris Hilton erwarte demnächst wohl ein uneheliches Kind dessen Vater eben zweifelsfrei jenes Brot sei.
Total schockiert blätterte die Fliege einige Seiten weiter zu den Dr. Sommer Seiten. "Diese Jugendlichen werden auch immer frühreifer." ging es ihr durch den Kopf und schnappte sich eine Tageszeitung.
Jedenfalls setzte sich dieses Spiel jetzt eine Weile so fort und nach einiger Zeit hatte sie weitere Zeitschriften und Zeitungen durchstöbert. Gerade (es musste so gegen Mittag gewesen sein) war sie dabei einen Artikel über Midlife-Crisis in der Apothekenumschau aufzuschlagen als endlich die hübsche Arzthelferin durch die Tür zum Wartezimmer lugte und verkündete dass nun endlich die Eintagsfliege an der Reihe sei.Nach dem Arztbesuch war die Fliege etwas genervt und nahm sich ein Taxi um schnell nachhause zu kommen.
"Wohin?" fragte der Taxifahrer. "Ähh also.." da traf es die Eintagsfliege wie Blitz. Sie hatte überhaupt kein Zuhause! Dabei wollte sie doch eigentlich ein Haus für sich und ihre Familie bauen. "Familie?? Nein verdammt ich habe gar keine!." Sie hatte sich für diesen Tag eigentlich soviel vorgenommen,soviele Pläüne gehabt, doch bis jetzt hatte sich noch nichts und Nullkommagarnichts getan obwohl der halbe Tag schon vorbei war.
Das war alles zuviel für das kleine Insekt. Es stieg aus, bekam einen Heulkrampf und kroch in eine Bierflasche die am Straßenrand lag. Als sie nach einigen Stunden wieder aufwachte dämmerte es bereits, die üblen Kopfschmerzen die sie jetzt hatte ließen ihr jedoch zunächst keine Möglichkeit sich darüber ernsthafte Gedanken zu machen. Das letzte woran sie sich erinnerte war dass die Reste in der Bierflasche eigentlich ganz gut schmeckten und je mehr sie davon trank, desto weniger machte sie sich trübe Gedanken über ihren verschenkten Tag. So muss sie sich wohl mithilfe aller Tropfen in der Flasche berauscht haben, denn nun war das Glas um sie herum frei von Bierresten
Ein letztes mal schaute sie sich ihr Spiegelbild im braunen Glas an schmunzelte über ihren Dreivierteltagebart und versprach sich selbst:"Ach was solls, alles was du erreichen wolltest kannst du auch morgen noch machen."
Draussen sah sie jetzt auf die Uhr am Kirchturm" Oh 20 Uhr 15, da kommt doch mit Sichherheit was tolles im Fernsehen!", sagte sie so laut zu sich selbst dass sie vom Widerhall der Flasche kurz erschrak und flog weiter bis sie ein Ladengeschäft entdeckte wo einige Fernseher liefen. Sie flog durch die automatische Schiebetür und setzte sich gegenüber eines Flatscreens auf ein Verkaufsregal. Die Sendung die grad lief war eine Reality-Show welche Menschen ihre größten Träume verwirklichte. Und so gab es in den folgenden zwei Stunden allerlei Leute die Schauspieler trafen, Sportwagen geschenkt bekamen oder in ferne Länder reisten. Die Eintagsfliege war total begeistert und beschloss dass sie gleich am nächsten Tag ihre Bewerbung zu der Produktionsfirma schicken wollte konnte allerdings ihren Gedanken nicht ganz zu Ende führen, da der Marktleiter nun dabei war den Laden zu schliessen. Sie huschte schnell nach draussen, denn ansosnten wäre sie eingesperrt worden und hätte am nächsten Tag bis um 8 Uhr dort verweilen müssen, was angesichts ihrer Pläne für den nächsten Tag eine Katastrophe bedeutet hätte. Inzwischen hatte der Mond seinen Platz am Himmel eingenommen und es war spürbar kühler geworden. So kam es schliesslich zu der eingangs beschriebenen Situation dass die Eintagsfliege sich nahe einer wärmenden Laterne aufhielt. Und während sie Mantra-artig immer und immer wieder den Gedanken eines besseren morgigen Tages wiederholte, fiel ihr nicht auf wie sie immer langsamer und langsamer wurde und dabei immer tiefer und tiefer ihre Kreise zog bis sie leblos auf dem Bürgersteig aufprallte.
Nicht umsonst hatte sie bereits am Morgen ihres Tages schon eine private Rentenversicherung abgeschlossen und sich bereits von oben bis unten von ihrem Hausarzt durchchecken lassen. "Sie sind in bester Verfassung!" hatte dieser gesagt. "Kein Wunder!" sprach die Eintagsfliege, "ich achte sehr auf meine Ernährung, rauche nicht und trinke nicht.!" Frühmorgens hatte sie eigentlich noch ein großes Verlangen danach gehabt etwas wildes zu tun als sie über eine Pfütze Whiskey hinwegschwebte, doch sie wollte nicht zu spät zum Arzttermin erscheinen. "Hätte ich doch.." dachte sie sich allerdings als sie danach, wie es bei diesem Hausarzt anscheinend so üblich ist, mehrere Stunden im Wartezimmer saß. Irgendetwas musste jedenfalls in der Zwischenzeit geschehen sein. War sie reifer geworden? Immerhin wechselte sie ja auch während ihrer gähnend langweiligen Wartezeit mehrmals die Lektüre. Anfangs war es noch mit ein lustiges Bilderbuch über die Raupe Nimmersatt das sie vergnügte, aber sehr bald legte sie es beiseite und hatte plötzlich ein Mickey Mouse Heftchen in der Hand. Mitten in einer Story (Goofy war gerade gegen seine eigene offensichtlich verschlossene Haustür gelaufen) kam der Fliege das alles doch sehr kindisch vor und sie blätterte fortan in der Bravo. Interessiert verfolgte sie die Titelstory welche sich damit befasste dass Bernd das Brot seit geraumer Zeit in Eskapaden verwickelt sei. Die Dramaturgie des Artikels gipfelte schliesslich in der Vermutung, Paris Hilton erwarte demnächst wohl ein uneheliches Kind dessen Vater eben zweifelsfrei jenes Brot sei.
Total schockiert blätterte die Fliege einige Seiten weiter zu den Dr. Sommer Seiten. "Diese Jugendlichen werden auch immer frühreifer." ging es ihr durch den Kopf und schnappte sich eine Tageszeitung.
Jedenfalls setzte sich dieses Spiel jetzt eine Weile so fort und nach einiger Zeit hatte sie weitere Zeitschriften und Zeitungen durchstöbert. Gerade (es musste so gegen Mittag gewesen sein) war sie dabei einen Artikel über Midlife-Crisis in der Apothekenumschau aufzuschlagen als endlich die hübsche Arzthelferin durch die Tür zum Wartezimmer lugte und verkündete dass nun endlich die Eintagsfliege an der Reihe sei.Nach dem Arztbesuch war die Fliege etwas genervt und nahm sich ein Taxi um schnell nachhause zu kommen.
"Wohin?" fragte der Taxifahrer. "Ähh also.." da traf es die Eintagsfliege wie Blitz. Sie hatte überhaupt kein Zuhause! Dabei wollte sie doch eigentlich ein Haus für sich und ihre Familie bauen. "Familie?? Nein verdammt ich habe gar keine!." Sie hatte sich für diesen Tag eigentlich soviel vorgenommen,soviele Pläüne gehabt, doch bis jetzt hatte sich noch nichts und Nullkommagarnichts getan obwohl der halbe Tag schon vorbei war.
Das war alles zuviel für das kleine Insekt. Es stieg aus, bekam einen Heulkrampf und kroch in eine Bierflasche die am Straßenrand lag. Als sie nach einigen Stunden wieder aufwachte dämmerte es bereits, die üblen Kopfschmerzen die sie jetzt hatte ließen ihr jedoch zunächst keine Möglichkeit sich darüber ernsthafte Gedanken zu machen. Das letzte woran sie sich erinnerte war dass die Reste in der Bierflasche eigentlich ganz gut schmeckten und je mehr sie davon trank, desto weniger machte sie sich trübe Gedanken über ihren verschenkten Tag. So muss sie sich wohl mithilfe aller Tropfen in der Flasche berauscht haben, denn nun war das Glas um sie herum frei von Bierresten
Ein letztes mal schaute sie sich ihr Spiegelbild im braunen Glas an schmunzelte über ihren Dreivierteltagebart und versprach sich selbst:"Ach was solls, alles was du erreichen wolltest kannst du auch morgen noch machen."
Draussen sah sie jetzt auf die Uhr am Kirchturm" Oh 20 Uhr 15, da kommt doch mit Sichherheit was tolles im Fernsehen!", sagte sie so laut zu sich selbst dass sie vom Widerhall der Flasche kurz erschrak und flog weiter bis sie ein Ladengeschäft entdeckte wo einige Fernseher liefen. Sie flog durch die automatische Schiebetür und setzte sich gegenüber eines Flatscreens auf ein Verkaufsregal. Die Sendung die grad lief war eine Reality-Show welche Menschen ihre größten Träume verwirklichte. Und so gab es in den folgenden zwei Stunden allerlei Leute die Schauspieler trafen, Sportwagen geschenkt bekamen oder in ferne Länder reisten. Die Eintagsfliege war total begeistert und beschloss dass sie gleich am nächsten Tag ihre Bewerbung zu der Produktionsfirma schicken wollte konnte allerdings ihren Gedanken nicht ganz zu Ende führen, da der Marktleiter nun dabei war den Laden zu schliessen. Sie huschte schnell nach draussen, denn ansosnten wäre sie eingesperrt worden und hätte am nächsten Tag bis um 8 Uhr dort verweilen müssen, was angesichts ihrer Pläne für den nächsten Tag eine Katastrophe bedeutet hätte. Inzwischen hatte der Mond seinen Platz am Himmel eingenommen und es war spürbar kühler geworden. So kam es schliesslich zu der eingangs beschriebenen Situation dass die Eintagsfliege sich nahe einer wärmenden Laterne aufhielt. Und während sie Mantra-artig immer und immer wieder den Gedanken eines besseren morgigen Tages wiederholte, fiel ihr nicht auf wie sie immer langsamer und langsamer wurde und dabei immer tiefer und tiefer ihre Kreise zog bis sie leblos auf dem Bürgersteig aufprallte.
Dienstag, 12. Juni 2012
Weißes Rauschen
Vor mir liegt ein weißes Blatt. Weiß wie die Unschuld. Noch tut es keinem weh, noch kann niemand eine Freude daran haben.
Ein unbedeutender Wirt für eine ungeborene Idee.
Es verhöhnt mich mit seiner Leere. Es scheint mich anzubrüllen: "Fällt dir denn nichts ein?"
Doch ich gebe mich nicht geschlagen, tue ihm nicht den Gefallen.
Voller Enthusiasmus gebe ich hm was es verdient, schreibe Zeile für Zeile..ich brenne, muss mich zügeln, dass die Energie nicht zu einer Explosion heranschwillt welche nur noch Chaos nach sich ziehen würde, Chaos in diesem Kosmos von DIN-genormter Karofläche. Es gibt jetzt kein zurück mehr, die Worte prasseln unermüdlich auf den Zellstoff herunter während die Elektronen durch meinen Kopf ballern als gäbe es kein morgen mehr.
SIEEG!! Sieg oder Spielabbruch!!!?? Ist es gut genug? Oder einfach nur Wirrwarr aus unfertigen Gedanken?
Die Frage lähmt..ich laufe trotzdem weiter, auf einem Bein.
Kopf durch die Wand aus Zweifeln, mit Anlauf geht es schon.
Ich erreiche das Ziel ohne das Ende jemals gesehen zu haben, denn dieser Wettbewerb ist endlos.
Ein unbedeutender Wirt für eine ungeborene Idee.
Es verhöhnt mich mit seiner Leere. Es scheint mich anzubrüllen: "Fällt dir denn nichts ein?"
Doch ich gebe mich nicht geschlagen, tue ihm nicht den Gefallen.
Voller Enthusiasmus gebe ich hm was es verdient, schreibe Zeile für Zeile..ich brenne, muss mich zügeln, dass die Energie nicht zu einer Explosion heranschwillt welche nur noch Chaos nach sich ziehen würde, Chaos in diesem Kosmos von DIN-genormter Karofläche. Es gibt jetzt kein zurück mehr, die Worte prasseln unermüdlich auf den Zellstoff herunter während die Elektronen durch meinen Kopf ballern als gäbe es kein morgen mehr.
SIEEG!! Sieg oder Spielabbruch!!!?? Ist es gut genug? Oder einfach nur Wirrwarr aus unfertigen Gedanken?
Die Frage lähmt..ich laufe trotzdem weiter, auf einem Bein.
Kopf durch die Wand aus Zweifeln, mit Anlauf geht es schon.
Ich erreiche das Ziel ohne das Ende jemals gesehen zu haben, denn dieser Wettbewerb ist endlos.
Dienstag, 27. März 2012
Sonntag, 13. November 2011
Rote Schafe
Man steht an einer Fußgängerampel, und sie ist rot. Zusammen mit einem dutzend anderer ungeduldiger Menschen, die gebannt auf das eine Signal warten, teilt man diese ungeliebte Situation. Es kommt eine Spanung auf, Unruhe ist zu spüren. Obwohl nirgends ein kreuzendes Auto zu sehen ist, stehen alle wie vor einer unsichtbaren Schranke.
Plötzlich stößt ein vom Mut beflügelter Revolutionär vor auf die Straße, gegen das Rot, gegen die Regeln, gegen die Konventionen und vor allem gegen die Diktatur der StVO.
Für einige wirkt dieser Akt wie eine Befreiung, sie folgen ihm blind auf dieser Route der Freiheit.
Moses wäre stolz, Jesus wäre gerührt. Gott pisst sich vor Lachen ein.
Und während der große Befreier mit seinen Jüngern schon längst die Straße überquert hat, lecken sich die Anhänger des Regimes ihre Wunden. Die Mütter impfen ihre Kinder mit Moral, die Alten schütteln müde ihren Kopf. Und während man sich Gedanken macht ob die Welt nun schwarz oder weiss ist, fällt einem nicht auf dass sie längst grau geworden ist.
Mittwoch, 21. September 2011
Bildungsreform
Nachdem in der Vergangenheit immer wieder Kritik am Bachelor/Master System geübt wurde, haben sich die Verantwortlichen darauf geeinigt das Prüfungssystem neu zu gestalten. So kann der/die/das Student jetzt zwischen den folgenden, verschiedenen Prüfungsformen wählen:
Clownsur:
Der/Die/Das Studierende setzt sich eine Pappnase auf und versucht das gelernte pantomimisch wiederzugeben.
Rasur:
Der/Die/Das Studierende erhält eine rostige alte Klinge vom Dozenten um sich zu rasieren. Soll dem Prüfling die Möglichkeit geben seinen SCHNITT zu verbessern.
Klau:
Der/Die/Das Studierende schreibt eine Hausarbeit auf einer Spezialtastatur auf der keine Anführungszeichen vorhanden sind.
Suren:
Hier soll gezielt auf Muslime eingegangen werden.
Klaus:
Der/Die/Das Studierende besteht automatisch die Prüfung. Außer Klaus, der fliegt raus.
Clownsur:
Der/Die/Das Studierende setzt sich eine Pappnase auf und versucht das gelernte pantomimisch wiederzugeben.
Rasur:
Der/Die/Das Studierende erhält eine rostige alte Klinge vom Dozenten um sich zu rasieren. Soll dem Prüfling die Möglichkeit geben seinen SCHNITT zu verbessern.
Klau:
Der/Die/Das Studierende schreibt eine Hausarbeit auf einer Spezialtastatur auf der keine Anführungszeichen vorhanden sind.
Suren:
Hier soll gezielt auf Muslime eingegangen werden.
Klaus:
Der/Die/Das Studierende besteht automatisch die Prüfung. Außer Klaus, der fliegt raus.
Sonntag, 18. September 2011
Gestern war heute noch besser.
Hallo, Beginn meines Lebens.
Hallo, Rest meines Lebens.
Hallo, Tag meines Lebens.
Hallo, Nacht meines Lebens.
Hallo, Mensch meines Lebens.
Hallo, Liebe meines Lebens.
Hallo, Enttäuschung meines Lebens.
Hallo, Krise meines Lebens.
Hallo, Jahre meines Lebens.
Hallo, Frage meines Lebens.
Hallo, Antwort meines Lebens.
Hallo, Sinn meines Lebens.
Hallo, Inhalt meines Lebens.
Hallo, Verlust meines Lebens.
Hallo, Gewinn meines Lebens.
Hallo, Ende......................................
Hallo, Rest meines Lebens.
Hallo, Tag meines Lebens.
Hallo, Nacht meines Lebens.
Hallo, Mensch meines Lebens.
Hallo, Liebe meines Lebens.
Hallo, Enttäuschung meines Lebens.
Hallo, Krise meines Lebens.
Hallo, Jahre meines Lebens.
Hallo, Frage meines Lebens.
Hallo, Antwort meines Lebens.
Hallo, Sinn meines Lebens.
Hallo, Inhalt meines Lebens.
Hallo, Verlust meines Lebens.
Hallo, Gewinn meines Lebens.
Hallo, Ende......................................
Sonntag, 21. August 2011
Ich lebe (noch)!
Eigentlich sollte man doch jeden Tag genießen wenn man sich bewusst wird welchen Gefahren und Katastrophen man schon getrotzt hat.....
Aus Zeitgründen (da man nie weiß wie lange man noch zu leben hat) sind hier die katastrophalsten Katastrophen aufgelistet:
1989: Der Gameboy erscheint in Japan
1990: Deutschland wird wiedervereinigt
1991: Frauenstreik
1992: Windows 3.1 kommt auf den Markt
1993: "a-ha" lösen sich auf
1994: Gründung der Deutschen Bahn AG
1995: Erster Castor-Transport nach Gorleben
1996: Die Kelly Family landet einen Nummer 1 Hit
1997: Roland Kaiser gewinnt den Schlagerpokal
1998: Erste Rot-Grüne Koalition
1999: Putin wird Präsident
2000: Im Pechtropfenexperiment fällt der achte Tropfen seit 1927
2001: Die Bundeswehr bildet Frauen an der Waffe aus.
2002: Einführung des Euros als offizielles Zahlungsmittel in 12 Ländern
2003: Neues Ladenschlussgesetz in Deutschland
2004: Die Amis wählen schon wieder diesen Idioten (sagt das Wahlergebnis).
2005: Peter Lustig beendet seine Karriere
2006: Befreiung von Natascha Kampusch
2007: Die zwei reichsten auf der Welt besaßen mehr Geld, als die 45 ärmsten Länder pro Jahr erwirtschafteten.
2008: War katastrophal langweilig
2009: Die Schweinegrippe tötet weltweit gefühlte 300Mrd. Menschen
2010: Aschewolke aus Island sorgt für katastrophale Flugausfälle.
2011: Bei St. Goar kentert der Tanker "Waldhof"
Aus Zeitgründen (da man nie weiß wie lange man noch zu leben hat) sind hier die katastrophalsten Katastrophen aufgelistet:
1989: Der Gameboy erscheint in Japan
1990: Deutschland wird wiedervereinigt
1991: Frauenstreik
1992: Windows 3.1 kommt auf den Markt
1993: "a-ha" lösen sich auf
1994: Gründung der Deutschen Bahn AG
1995: Erster Castor-Transport nach Gorleben
1996: Die Kelly Family landet einen Nummer 1 Hit
1997: Roland Kaiser gewinnt den Schlagerpokal
1998: Erste Rot-Grüne Koalition
1999: Putin wird Präsident
2000: Im Pechtropfenexperiment fällt der achte Tropfen seit 1927
2001: Die Bundeswehr bildet Frauen an der Waffe aus.
2002: Einführung des Euros als offizielles Zahlungsmittel in 12 Ländern
2003: Neues Ladenschlussgesetz in Deutschland
2004: Die Amis wählen schon wieder diesen Idioten (sagt das Wahlergebnis).
2005: Peter Lustig beendet seine Karriere
2006: Befreiung von Natascha Kampusch
2007: Die zwei reichsten auf der Welt besaßen mehr Geld, als die 45 ärmsten Länder pro Jahr erwirtschafteten.
2008: War katastrophal langweilig
2009: Die Schweinegrippe tötet weltweit gefühlte 300Mrd. Menschen
2010: Aschewolke aus Island sorgt für katastrophale Flugausfälle.
2011: Bei St. Goar kentert der Tanker "Waldhof"
Montag, 20. Juni 2011
Vom Charakter der Dinge
Ich kaufe mir einen Mp3 Player, ein Handy, ein Notebook..irgendetwas teures, tolles.
Nachdem ich es aus seiner Verpackung befreit habe ist es der Umwelt schutzlos ausgeliefert. Man möchte es vor allem und jedem beschützen. Es darf seine Makellosigkeit nicht einbüßen, ein Kratzer oder ein einziger Fleck würden die gefühlte Heiligkeit meines "Dings" zerstören. Standardisiert kommt es aus der Fabrik, standardisiert soll es bleiben. Aber ist es nicht zwangsläufig so, dass irgendwann ein Missgeschick passiert und diesen eben noch perfekten Gegenstand in die unliebsame Welt des Unvollkommenen abgleiten lässt?
Ich werde mich dann vermutlich immer wieder an diesen Moment erinnern als es passiert ist, es wird von diesem Moment an enizigartig sein in seiner Beschaffenheit (wenn man mal von den in der Industrie nicht zu vermeidenden Fertigungstoleranzen im Mikrobereich absieht).
Es erhält sozusagen eine ganz persönliche Individualisierung . Zusätzlich findet eine Verknüpfung mit meiner eigenen Geschichte statt, wie eine Narbe zieht sich so beispielsweise ein Kratzer über den Gegenstand und erzählt von vergangenen Tagen.
Der Gegenstand ist fortan nicht nur MEIN Gegenstand sondern der Gegenstand ist auch ein Teil meines ICH´s.
So erhält er einen Charakter.
Vergleichen kann man das Ganze im Prinzip mit dem Menschen, der zunächst als "Rohling" aus dem Mutterleib kommt und erst postnatal sein eigenes Dasein, seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charakter weiterentwickelt.
Nachdem ich es aus seiner Verpackung befreit habe ist es der Umwelt schutzlos ausgeliefert. Man möchte es vor allem und jedem beschützen. Es darf seine Makellosigkeit nicht einbüßen, ein Kratzer oder ein einziger Fleck würden die gefühlte Heiligkeit meines "Dings" zerstören. Standardisiert kommt es aus der Fabrik, standardisiert soll es bleiben. Aber ist es nicht zwangsläufig so, dass irgendwann ein Missgeschick passiert und diesen eben noch perfekten Gegenstand in die unliebsame Welt des Unvollkommenen abgleiten lässt?
Ich werde mich dann vermutlich immer wieder an diesen Moment erinnern als es passiert ist, es wird von diesem Moment an enizigartig sein in seiner Beschaffenheit (wenn man mal von den in der Industrie nicht zu vermeidenden Fertigungstoleranzen im Mikrobereich absieht).
Es erhält sozusagen eine ganz persönliche Individualisierung . Zusätzlich findet eine Verknüpfung mit meiner eigenen Geschichte statt, wie eine Narbe zieht sich so beispielsweise ein Kratzer über den Gegenstand und erzählt von vergangenen Tagen.
Der Gegenstand ist fortan nicht nur MEIN Gegenstand sondern der Gegenstand ist auch ein Teil meines ICH´s.
So erhält er einen Charakter.
Vergleichen kann man das Ganze im Prinzip mit dem Menschen, der zunächst als "Rohling" aus dem Mutterleib kommt und erst postnatal sein eigenes Dasein, seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charakter weiterentwickelt.
Samstag, 25. Dezember 2010
Fröhliche BUY-nachten!!
Ein kleiner Beitrag zur Besinnungslosen Weihnachtszeit (Urquelle war eine vermutlich aus der Bibel übersetzte Weihnachtsgeschichte)
In jenen Tagen geschah es, dass von der Industrie ein Befehl ausging, dass der gesamte Schrott endlich eimal wieder verkauft werden sollte.
Dieser erste Ausverkauf geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war.
Alle gingen hin, sich mit dem Schrott einzudecken, jeder in seine Stadt.
Auch Joseph zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte der BWL´er war, um zusammen mit Maria, seiner Verlobten, den ganzen Kram in ihre Verkaufsregale einzuräumen. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie eine brandneue Lieferung mit Weihnachtsscheisse bekamen, hüllten den ganzen Schrott in Windeln und legten ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in den Lagern und Regalen. (ja so hat man das früher gemacht ;-))
In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrem HD-Flatscreen. Da trat ein Engel des Herrn Springer zu ihnen, und es umstrahlte sie die Herrlichkeit der Massenmedien, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: "fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Es gibt Hammer Sonderangebote in der Stadt Davids!!!. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Schnäppchen finden, in Plastik und anderes Verpackungszeug eingehüllt und in einer Krippe liegend!"
Und auf einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die den Konsum priesen mit den Worten: "Ehre sei Hugo Boss, IKEA und Co. in der Höhe und auf Erden Frieden unter Menschen eines guten Willens!" Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: "lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!"
Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph
und das Super Schnäppchen, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Schnäppchen gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten die Massenmedien, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
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